| Bemerkungen:
Neocaridina heteropoda var. "red" ist eine Garnele des spezialisierten Vermehrungstyps, daher gelingt die Vermehrung im Süßwasser sehr gut. Die Eier entwickeln sich zu vollständigen kleinen Garnelen und können im Becken der Eltern aufwachsen.
Außerdem sollte man wissen, dass diese Art in der Färbung sehr variabel ist. Andere Färbungen können durch abweichende Wasserwerte sowie unterschiedliches Futter auftreten. Es ist nicht sicher, dass rote Eltern auch rote Jungtiere zur Welt bringen.
Wichtig bei der Haltung von Garnelen ist es, dass kupferfreies Leitungswasser zur Verfügung steht. Sollten in Ihrer Wohnung Wasserleitungen aus Kupfer verlegt worden sein, dann empfiehlt sich die Anschaffung eines Reiser- oder Carbonit-Leitungswasserfilters. Mit den im Zoohandel erhältlichen Messreagenzien sind die für Garnelen bereits gefährlichen Kupfermengen noch nicht nachweisbar. Auch die Wirkung von Schwermetalle bindenden Wasseraufbereitern ist fraglich. Vorsicht ist auch beim Einsatz von Pflanzendüngern geboten, wenn diese Kupfer enthalten. Kupfer-II-Sulfat ist hingegen unschädlich. Bitte halten Sie aber die Dosierungsmengen ein.
Bitte pflanzen Sie keine neu erworbenen Wasserpflanzen direkt in das Garnelen-Aquarium, da diese,
soweit sie aus dem Handel stammen, oft mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden und Sie damit Ihre Garnelen vergiften können. Solche Pflanzen sollten vorher einige Tage gewässert werden.
Beachten Sie auch bitte, dass diese Garnelen nicht aus den Tropen stammen und daher keine allzu hohen Wassertemperaturen vertragen. Temperaturen über 26°C sollten vermieden werden. Ab Temperaturen von 26° C kann es auch passieren, dass die Weibchen die Laichproduktion einstellen.
Weitere Informationen:
Wirbellose.de
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