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Neocaridina heteropoda ist eine Garnele des spezialisierten Vermehrungstyps, daher gelingt die Vermehrung im Süßwasser sehr gut. Die Eier entwickeln sich zu vollständigen kleinen Garnelen und können im Becken der Eltern aufwachsen. Da sie sehr vermehrungsfreudig ist, eignet sie sich besonders für Einsteiger in die Garnelenhaltung und -zucht.
Diese Garnele stellt die Nominatform der bekannten Red-Fire-Garnele dar.
Wie auf den Fotos zu sehen ist, ist diese Art sehr variabel in ihrer Färbung. Je nach Futter kann die Färbung von farblos über grünlich bis hin zu rötlich tendieren. Ältere Exemplare zeigen oft eine kräftige Körperzeichnung und die Weibchen zeigen häufig einen kräftigen Rückenstrich, der für einen ihrer deutschen Namen verantwortlich ist. Da aber auch andere Garnelenarten einen solchen Rückenstrich
zeigen können und unter dem namen "Rückenstrichgarnele" gehandelt werden, z. B. dunkle Vertreter aus dem Verwandschaftskreis von Caridina babaulti, kommt es häufig zu Verwechselungen.
Wichtig bei der Haltung von Garnelen ist es, dass kupferfreies Leitungswasser zur Verfügung steht. Sollten in Ihrer Wohnung Wasserleitungen aus Kupfer verlegt worden sein, dann empfiehlt sich die Anschaffung eines Reiser- oder Carbonit-Leitungswasserfilters. Mit den im Zoohandel erhältlichen Messreagenzien sind die für Garnelen bereits gefährlichen Kupfermengen noch nicht nachweisbar. Auch die Wirkung von Schwermetalle bindenden Wasseraufbereitern ist fraglich. Vorsicht ist auch beim Einsatz von Pflanzendüngern geboten, wenn diese Kupfer enthalten. Kupfer-II-Sulfat ist hingegen unschädlich. Bitte halten Sie aber die Dosierungsmengen ein.
Bitte pflanzen Sie keine neu erworbenen Wasserpflanzen direkt in das Garnelen-Aquarium, da diese,
soweit sie aus dem Handel stammen, oft mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden und Sie damit Ihre Garnelen vergiften können. Solche Pflanzen sollten vorher einige Tage gewässert werden.
Beachten Sie auch bitte, dass diese Garnelen nicht aus den Tropen stammen und daher keine allzu hohen Wassertemperaturen vertragen. Temperaturen über 26°C sollten vermieden werden. Ab Temperaturen von 26° C kann es auch passieren, dass die Weibchen die Laichproduktion einstellen.
Weitere Informationen:
Wirbellose.de
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