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Neocaridina heteropoda

Neocaridina heteropoda

Weibchen von Neocaridina heteropoda

Neocaridina heteropoda

Intensiv gefärbtes Weibchen

Garnelenname: Neocaridina heteropoda KEMP 1918

Deutsche Namen: Grüne Algengarnele, Rückenstrichgarnele, Invasionsgarnele, Guppygarnele

Synonyme: Neocaridina denticulata sinensis

Herkunft: China, Korea, Ryuku-Inseln, Taiwan
Größe der Tiere: Weibchen 4 cm ; Männchen 3,5 cm
pH-Wert: 6,5 - 8,0
Wasserhärte: GH 5 - 20° dH ; KH 4 - 16° dH
Temperatur: 18 - 25° C
Futter:

Die Fütterung dieser Garnele kann sehr vielseitig erfolgen. Der Handel bietet spezielles Garnelenfutter an, aber auch Flockenfutter, Futtertabletten und Cyclop-Eeze werden sehr gern angenommen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass das Futter viel pflanzliche und wenig tierische Inhaltsstoffe enthält. Außerdem sollte Laub von Buchen, Eichen, Ahorn oder Hasel gefüttert werden, allerdings nur Laub, das im Herbst bereits abgefallen ist - kein gepflücktes und getrocknetes Laub, da im Herbst erst gewisse Abbauprozesse in den Blättern stattfinden müssen damit das Laub nicht gefährlich werden kann für die Garnelen. Aus
meiner eigenen Erfahrung heraus, fressen diese Garnelen am liebsten Blätter vom Haselbaum/-strauch. Weiterhin eignen sich überbrühter Gemüsepaprika, Zucchini, Kohl, Salat, Mangold und Möhre als Futter. Auch reife Äpfel können gefüttet werden, diese sollten aber nicht zu lange im Aquarium verbleiben.

Sehr gern wird Mulm gefressen, den man beim Auswaschen eines Filters gewinnen und mit einer Spritze
ins Becken geben kann.

Bemerkungen:

Neocaridina heteropoda ist eine Garnele des spezialisierten Vermehrungstyps, daher gelingt die Vermehrung im Süßwasser sehr gut. Die Eier entwickeln sich zu vollständigen kleinen Garnelen und können im Becken der Eltern aufwachsen. Da sie sehr vermehrungsfreudig ist, eignet sie sich besonders für Einsteiger in die Garnelenhaltung und -zucht.

Diese Garnele stellt die Nominatform der bekannten Red-Fire-Garnele dar.

Wie auf den Fotos zu sehen ist, ist diese Art sehr variabel in ihrer Färbung. Je nach Futter kann die Färbung von farblos über grünlich bis hin zu rötlich tendieren. Ältere Exemplare zeigen oft eine kräftige Körperzeichnung und die Weibchen zeigen häufig einen kräftigen Rückenstrich, der für einen ihrer deutschen Namen verantwortlich ist. Da aber auch andere Garnelenarten einen solchen Rückenstrich
zeigen können und unter dem namen "Rückenstrichgarnele" gehandelt werden, z. B. dunkle Vertreter aus dem Verwandschaftskreis von Caridina babaulti, kommt es häufig zu Verwechselungen.

Wichtig bei der Haltung von Garnelen ist es, dass kupferfreies Leitungswasser zur Verfügung steht. Sollten in Ihrer Wohnung Wasserleitungen aus Kupfer verlegt worden sein, dann empfiehlt sich die Anschaffung eines Reiser- oder Carbonit-Leitungswasserfilters. Mit den im Zoohandel erhältlichen Messreagenzien sind die für Garnelen bereits gefährlichen Kupfermengen noch nicht nachweisbar. Auch die Wirkung von Schwermetalle bindenden Wasseraufbereitern ist fraglich. Vorsicht ist auch beim Einsatz von Pflanzendüngern geboten, wenn diese Kupfer enthalten. Kupfer-II-Sulfat ist hingegen unschädlich. Bitte halten Sie aber die Dosierungsmengen ein.

Bitte pflanzen Sie keine neu erworbenen Wasserpflanzen direkt in das Garnelen-Aquarium, da diese,
soweit sie aus dem Handel stammen, oft mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden und Sie damit Ihre Garnelen vergiften können. Solche Pflanzen sollten vorher einige Tage gewässert werden.

Beachten Sie auch bitte, dass diese Garnelen nicht aus den Tropen stammen und daher keine allzu hohen Wassertemperaturen vertragen. Temperaturen über 26°C sollten vermieden werden. Ab Temperaturen von 26° C kann es auch passieren, dass die Weibchen die Laichproduktion einstellen.

Weitere Informationen:

Wirbellose.de

Neocaridina heteropoda

Männchen von Neocaridina heteropoda

Neocaridina heteropoda

Jungtiere