| Herkunft: unbekannt |
| Größe der Tiere: Weibchen 2,5 cm ; Männchen 2 cm |
| pH-Wert: 6,0 - 8,0 |
| Wasserhärte: GH 3 - 16° dH ; KH 2 - 12° dH |
| Temperatur: 16 - 23° C |
| Futter:
Die Fütterung dieser Garnele kann sehr vielseitig erfolgen. Der Handel bietet spezielles Garnelenfutter an, aber auch Flockenfutter, Futtertabletten und Cyclop-Eeze werden sehr gern angenommen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass das Futter viel pflanzliche und wenig tierische Inhaltsstoffe enthält. Außerdem sollte Laub von Buchen, Eichen, Ahorn oder Hasel gefüttert werden, allerdings nur Laub, das im Herbst bereits abgefallen ist - kein gepflücktes und getrocknetes Laub, da im Herbst erst gewisse Abbauprozesse in den Blättern stattfinden müssen damit das Laub nicht gefährlich werden kann für die Garnelen. Aus
meiner eigenen Erfahrung heraus, fressen diese Garnelen am liebsten Blätter vom Haselbaum/-strauch. Weiterhin eignen sich überbrühter Gemüsepaprika, Zucchini, Kohl, Salat, Mangold und Möhre als Futter. Auch reife Äpfel können gefüttet werden, diese sollten aber nicht zu lange im Aquarium verbleiben.
Sehr gern wird Mulm gefressen, den man beim Auswaschen eines Filters gewinnen und mit einer Spritze
ins Becken geben kann.
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| Bemerkungen:
Caridina sp. "Biene" ist eine Garnele des spezialisierten Vermehrungstyps, daher gelingt die Vermehrung im Süßwasser recht gut. Die Eier entwickeln sich zu vollständigen kleinen Garnelen und können im Becken der Eltern aufwachsen.
Die Bienengarnele ist bei der Vermehrung sehr variabel, denn bei einem Züchter vermehrt sie sich gut und beim anderen wieder nicht, obwohl die gleichen Wasserwerte vorhanden sind. Es ist bisher nicht bekannt woran das liegt. Ich selbst habe die
Erfahrung gemacht, dass man die Weibchen zur Laichproduktion mit Hilfe eines 30 - 50 %igen Kaltwasserwechsels anregen kann. Diesen Kaltwasserwechsel mache ich 1x pro Woche bei den Zuchttieren.
Wichtig bei der Haltung von Garnelen ist es, dass kupferfreies Leitungswasser zur Verfügung steht. Sollten in Ihrer Wohnung Wasserleitungen aus Kupfer verlegt worden sein, dann empfiehlt sich die Anschaffung eines Reiser- oder Carbonit-Leitungswasserfilters. Mit den im Zoohandel erhältlichen Messreagenzien sind die für Garnelen bereits gefährlichen Kupfermengen noch nicht nachweisbar. Auch die Wirkung von Schwermetalle bindenden Wasseraufbereitern ist fraglich. Vorsicht ist auch beim Einsatz von Pflanzendüngern geboten, wenn diese Kupfer enthalten. Kupfer-II-Sulfat ist hingegen unschädlich. Bitte halten Sie aber die Dosierungsmengen ein.
Bitte pflanzen Sie keine neu erworbenen Wasserpflanzen direkt in das Garnelen-Aquarium, da diese,
soweit sie aus dem Handel stammen, oft mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden und Sie damit Ihre Garnelen vergiften können. Solche Pflanzen sollten vorher einige Tage gewässert werden.
Weitere Informationen:
Wirbellose.de
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